Roche und John Dinkeloo. 1953-1956 Hörsaal und Kapelle des »Massachusetts Institute of Technology«. 1958-1962 Dulles International Airport, Washington D.C. 1956-1962 TWA-Terminal am Flughafen John F. Kennedy, New York. 1960-1964 Gebäude der CBS in New York. 1961 Gestorben in Ann Arbor/Michigan. Literatur: Martin Eidelberg (Hrsg.), Design 1935-1965, What modern was, New York 1991.
Giuseppe Santomaso
1907 Geboren in Venedig, 1932 Akademie Venedig. 1934 Biennale Venedig. 1936 Biennale Venedig. 1937 Mehrere Auslandsreisen. 1939 Erste Einzelausstellung Galerie Rive Gauche, Paris. 1946 Mitbegründer der
»Nuova Secessione artistica italiana«. 1948 Biennale Venedig, 1952 Biennale Venedig, 1954-1974 Lehrtätigkeit Akademie Venedig. 1955 documenta Kassel. 1956 Biennale Venedig. 1959 documenta II Kassel. Lebt und arbeitet in Venedig (1986).
Literatur: Santomaso. Werke 1939-1986, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum 1986.
Gino Sarfatti
1912 Geboren. 1939 Gründung der Firma »Arteluce«. 1971 Produktion der ertsen Halogen-Tischlampe. Lichtausstattung der Schiffe «Michelangelo« und »Raffaello« und des Olivetti-Gebäudes in Barcelona.
Literatur: Kathryn B. Hiesinger, George H. Marcus, Design Since 1945, Philadelphia 1983.
Gérard Schneider
1896 Geboren in Saint-Croix/Schweiz. 1916-1918 Studien an der Ecole Nationale des Arts Decorativs und an der Ecole Nationale des Beaux Arts, Paris. 1920 Erste Einzelausstellung Galeries Léopold Robert, Neuchâtel. 1922 Erste Einzelausstellung in Paris. Ab 1944 Gegenstandslose Bilder. 1948 Französische Staatsbürgerschaft. 1955 documenta Kassel. 1986 Gestorben in Paris.
Literatur: Gérard Schneider, Ausst.-Kat. Galleria Lorenzelli Bergamo 1965. Gérard Schneider, Ausst.-Kat. Galleria Peccolo Livorno 1986.
Nicolas Schöffer
1912 Geboren in Kalocsa/Ungarn. Studium an den Akademien in Budapest und Paris bei Fernand Sabatté. 1936 Wohnsitz in Paris. 1937 Teilnahme »Salon d'Automnes«, Paris. 1948 Erste Einzelausstellung Galerie Bretau, Paris. Ab 1948 Erste »spatio-dynamische Kon- struktionen«. 1953 Teilnahme am Wettbewerb für das »Denkmal des unbekannten politischen Gefangenen«. 1956-1957 Fertigstellung der »lumino-dynamischen«-Theorie. 1958-1960 »Chronodynamisme«. 1961 »Audiovisuelles Konzerts«. »Kybernetischer Turme« (Verbindung von Plastik, Film und Lichtprojektion). Ab 1970 Beschäftigung mit Optik, Kinetik, Musik und dem Prinzip des Aleatorischen. 1992 Gestorben in Paris.
Literatur: Jean Cassou, Nicolas Schöffer, Neuchâtel 1963. Paris. Die 50er Jahre. Kunst und Kultur, Ausst.- Kat. Internationale Tage, Ingelheim 1994.
Jan Schoonhoven
1914 Geboren in Delft. 1932-1936 Akademie Den Haag. Ab 1938 in seiner Freizeit als Künstler tätig. 1946 Eintritt in den Dienst bei PTT. 1948-1958 Periode der Gouachen und Kreidezeichnungen. 1957 Erste unregelmäßig geformte Reliefs aus Pappe. 1957-1959 Mitglied der Künstlervereinigung »Nederlandse Informele Groep«. 1960-1965 Mitbegründer der Gruppe »Nul« (Null) mit Armando, Henderikse und Henk Peeters. Erste regelmäßig geformte, weiße Reliefs. 1994 Gesorben in Delft.
Literatur: Jan J. Schoonhoven. Zeichnungen - Tekeningen 1940-1975, Ausst.-Kat. Städtische Kunsthal- le Düsseldorf/Museum Boymans van Beuningen Rotterdam/Museum der Stadt Ulm, 1975/1976. Jan J. Schoonhoven - retrospektiv, Ausst.-Kat. Museum Folk- wang Essen/Bonnefantenmuseum Maastricht/Aar- gauer Kunsthaus, Aargau, hrsg. v. Gerhard Finckh, Düsseldorf 1995.
Bernard Schultze
1915 Geboren in Pila/Polen (ehem. Schneidemühl/ Westpreußen). 1934-1939 Hochschule für Kunst- erziehung Berlin. Akademie Düsseldorf. 1939-1945 Kriegsdienst. 1945 Zerstörung aller bis dahin entstan- dener Arbeiten im Berliner Atelier. 1945-1947 Flens- burg, 1947-1948 Frankfurt/Main. 1947 Erste Aus- stellung bei Galerie Egon Günther, Mannheim. Seit 1951 regelmäßige Aufenthalte in Paris. Erste tachisti- sche Bilder. 1952 Ausstellung »Quadriga« mit Greis, Kreutz und Götz in der »zimmergalerie franck«, Frankfurt/Main. 1954 Erste plastische Einfügungen in die Bilder. 1955 Heirat mit Ursula Bluhm. Beteiligung an der Ausstellung der Gruppe »ZEN 49«. 1956 Erste Reliefbilder. 1961 Entstehung der »Migofs«. 1964 Erste New York-Reise. 1964-1965 »Migof«-Bronzen im Wachausschmelzverfahren. 1968 Umzug nach Köln. 1970 Reise nach Leningrad. Bühnenbild für das Ballet »Die vier Jahreszeiten« (Vivaldi), Oper Düsseldorf. 1976 Großformatige Ölgemälde und Aquarelle. 1978 »Migof«-Environment für die Hamburger Kunsthalle. Lebt und arbeitet in Köln.
Literatur: Lothar Romain, Bernard Schultze. Die Tatsache, ein Fremdling zu sein, in: Künstler, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 3, München 1988. Lothar Romain, Rolf Wedewer, Bernard Schultze, München 1991. Bernard Schultze. Das große Format, Ausst.-Kat. Köln/Bologna/Budapest/Antwerpen, 1994. Michael Klant, Christoph Zuschlag (Hrsg.), Bernard Schultze - Pictor Poeta. Gedichte und Zeichnungen, Stuttgart 1995.
Emil Schumacher
1912 Geboren in Hagen. 1932-1935 Kunstgewerbe- schule Dortmund. 1935-1939 Freier Maler. 1937 Begegnung mit Christian Rohlfs. 1939-1945 Dienstverpflichtet als Technischer Zeicher in einem Rüstungsbetrieb. 1941 Heirat mit Ursula Klapprot. 1947 Mitbegründer der Gruppe »junger westen« in Recklinghausen mit Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Heinrich Siepmann und Hans Werdehausen. 1951 Erste ungegenständliche Bilder. 1958-1960 Professor an der Akademie Hamburg. 1966-1977 Professor Akademie Karlsruhe. Erste Ausstellung im Studio für neue Kunst, Wuppertal. Lebt und arbeitet in Hagen.
Literatur: Joachim Büchner, Emil Schumacher. Farbe und Materie, Ausdruck und Form - Wandlungen von Wirklichkeit, in: Künstler, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 1, München 1988. Karl Ruhrberg, Emil Schumacher. Zeichen und Farbe, Köln 1987. Michael Klant, Christoph Zuschlag (Hrsg), Emil Schumacher im Gespräch. »Der Erde näher als den Sternen«, Stuttgart 1992. Emil Schumacher, Ausst.-Kat. Pinacoteca communale Casa Rusca Locarno 1994. Emil Schumacher. Kunst im Kontext. Projekt: Künstlermuseum 3, Ausst.-Kat. Sprengel-Museum Hannover 1997.
Heinrich Siepmann
1904 Geboren in Mülheim/Ruhr. 1925-1927 Folkwangschule Essen. 1928 Freischaffend tätig. Aufenthalte in Berlin, Kassel, München, Amsterdam. 1938 Staatsschule für angewandte Kunst Nürnberg. 1939-1940 Aufenthalt in Heilbronn. 1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft. 1948 Gründung der Gruppe »junger westen« mit Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Herrmanns, Emil Schumacher und Hans Werdehausen. 1980 Villa Romana, Florenz. Lebt in Mülheim/Ruhr.
Literatur: Heinrich Siepmann. Bilder und Collagen, Ausst.-Kat. Von der Heydt-Museum Wuppertal 1994.
Gustave Singier
1909 Warneton/Flandern. Seit 1919 Paris. Lehre als Dekorateur und Innenausstatter an der Ecole Boulle, Paris. Seit 1936 Förderung durch Walch. Seit 1946 Teppichentwürfe. 1955 documenta Kassel.
Literatur: Gustave Singier, Ausst.-Kat. Musée des Beaux-Arts Caen 1973.
Juri Slotnikov
1930 Geboren in Moskau. 1943-1950 Besuch der Kunst-Mittelschule des Komnitees für Kunstangelegenheiten. Gleichzeitig Besuch der Bildhauerwerkstatt des A. Golubkina-Museums. 1954-1955 Praktikum am Staatlichen Akademischen Bolschoj-Theater. Arbeit als Illustrator bei verschiedenen Verlagen. Um 1960 Serie von »Signalen«. Entwicklung des Systems der »Signal-Malerei«, Lebt und arbeitet in Moskau.
Literatur: Nonkonformisten Rußland 1957-1995, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen u.a.O, 1995/1996.
Leon Polk Smith
1906 Geboren in Chickasha. 1925-1931 Arbeiter auf Baustellen. 1936-1938 Teachers College der Columbia University. Erste surrealistische Bilder. 1939-1942 Professor College of Education, University of Georgia in Statesborough, Georgia. 1941 Erste Einzelausstel-