berlin москва MOSKAU БЕРЛИН Chronik 1950-2000. Nike Bätzner, Andrej Sorin. 2003

Главная/Публикации/Упоминания Ю. С. Злотникова/berlin москва MOSKAU БЕРЛИН Chronik 1950-2000. Nike Bätzner, Andrej Sorin. 2003
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Bildende Kunst. Entscheidendes Jahr für die Formierung der »inoffiziellen« sowjetischen Kunst: Die jungen Moskauer Künstler aktivieren für sich die Stilrichtungen des Modernismus des 20. Jahrhunderts, vor allem die abstrakte Malerei. Wladimir Slepjan z.B. orientiert sich am »action painting«. Juri Slotnikow entwickelt ab 1956 die Theorie einer »signalhaften Malerei«. 1956 beginnen die Vorreiter der »anderen Kunst«, Juri Sobolew-Nolew und Ülo Sooster, gemeinsam zu arbeiten. Zudem formiert sich die Gruppe von Lianosowo, eine der bedeutendsten inoffiziellen Vereinigungen von Künstlern und Dichtern. Die bei Moskau gelegene Siedlung Dolgoprudny, in der der Maler, Dichter und Musiker Jewgeni Kropiwnizki, seine Frau Olga Potapowa, seine Tochter Valentina und sein Sohn Lew leben, wird zu einem Wallfahrtsort für junge Künstler und Literaten. Den Kern der Gruppe bilden der Mann von Valentina Kropiwnizkaja, Oskar Rabin, die Maler Nikolai Wetschtomow, Wladimir Nemuchin und Lidija Masterkowa, die Dichter Genrich Sapgir, Igor Cholin, Wsewolod Nekrassow und Jan Satunowski. Ihren Namen erhält die Gruppe im Frühjahr 1958, als die Wochenendtreffen, auf denen Arbeiten präsentiert und Gedichte gelesen werden, zur Station Lianosowo verlegt werden, wo Oskar Rabin und Valentina Kropiwnizkaja in einer Baracke lebten. Gäste in Lianosowo sind Vertreter der Moskauer Intelligenzija, westliche Diplomaten und Sammler.
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